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Mühlenbau Schumann

Vorsitzender Herr Gottfried Schumann

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09619 Mulda/Sa.

Telefon (037320) 8670
Telefax (037320) 86725

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Aktuelle Meldungen

Modell für Reiche Zeche, Freiberg

(29.01.2020)

https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/freiberg/kleines-wasserrad-als-modell-fuer-die-reiche-zeche-artikel10715910

 

Kleines Wasserrad als Modell für die Reiche Zeche

Erschienen am 29.01.2020

  • Nico Wagener (l.) und Patrick Einenkel bauen in der Muldaer Werkstatt das 1,20 Meter große Wasserrad für das Schau- und Besucherbergwerk Reiche Zeche zusammen. Nico Wagener (l.) und Patrick Einenkel bauen in der Muldaer Werkstatt das 1,20 Meter große Wasserrad für das Schau- und Besucherbergwerk Reiche Zeche zusammen. Foto: Detlev Müller
  • Auf dem Werkstatthof liegen auchalte Teile der Rottluff-Mühle Chemnitz, ein weiteres Muldaer Projekt.Auf dem Werkstatthof liegen auchalte Teile der Rottluff-Mühle Chemnitz, ein weiteres Muldaer Projekt. Foto: Detlev Müller
  • Mühlenbauer Gottfried Schumann misst die Breites des Wasserrades für die Reiche Zeche. Die gesamte Anlage wurde aus Lärchenholz in etwa vierwöchiger Arbeit gefertigt und wird demnächst eingebaut.Mühlenbauer Gottfried Schumann misst die Breites des Wasserrades für die Reiche Zeche. Die gesamte Anlage wurde aus Lärchenholz in etwa vierwöchiger Arbeit gefertigt und wird demnächst eingebaut. Foto: Detlev Müller

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Von Astrid Ring und Detlev Müller

 

Die Muldaer Mühlenbauer sind in Vorbereitung der Sächsischen Landesausstellung gefragt. Ihr Werk dafür ist fast fertig.

Mulda. 

Der "Silber-Boom" in Freiberg ersteht neu. Zwar ganz anders als vor Jahrhunderten, als das Silber aus dem Berg gefördert wurde. Das Thema "Schauplatz Erz" soll während der 4. Sächsischen Landesausstellung Besucher auch nach Freiberg locken. Denn einer der Schauplätze innerhalb der Ausstellung vom 25. April bis zum 1. November 2020 wird die Reiche Zeche sein. Dabei können die Gäste unter Tage auch das Werk des Muldaer Mühlenbauers Gottfried Schumann und seiner Mitarbeiter bewundern.

"Wir bauen derzeit ein 1,20 Meter großes Wasserrad für das Besucherbergwerk in Freiberg", berichtet der Mühlenbauer. Nach seinen Worten soll es einen Platz unter Tage in dem neu gestalteten Besucherbereich erhalten, denn dieser werde für die Landesausstellung hergerichtet. "Wir bauen aber nicht nur das Modell des Wasserrades neu, auch der sogenannte Kunstwinkel und eine Fahrt - das ist so eine Art Fahrstuhl für Bergleute - entstehen neu. Das alles wird der Ersatz für das alte Modell, das es in der Reichen Zeche schon gab", berichtet der 63-jährige Mühlenbauer.

 

In dem Fels unter Tage - also im Besucherbereich der Reichen Zeche - gab es dafür einen gravierenden Eingriff: Im Mai und Juni des vergangenen Jahres wurde in das Gestein eine drei Meter hohe, drei Meter breite und gut 2,5 Meter tiefe Öffnung gesprengt, damit dort das Modell des Wasserrades nun aufgestellt werden kann. Dieses hatte in der Vergangenheit lange seinen Platz an anderer, etwas versteckter Stelle und soll nun deutlich zentraler präsentiert werden. Insgesamt 48 Kilogramm Sprengstoff waren nötig, um die Nische zu schaffen, wie Stefan Leibelt, der die Sprengung durchführte, jüngst berichtete. "Das ergab rund 22 Kubikmeter Felsgestein, das wiederum machte 36 Kubikmeter Masse aus", sagte Leibelt. Finanziert wurde das Vorhaben mit Mitteln der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachsen.

Zur Landesausstellung können sich die kleinen und großen Gäste in dem noch heute betriebenen Bergwerk bei verschiedenen Touren auf die Spuren der Bergbau-Vergangenheit begeben, dabei aber auch Gegenwart und Zukunft erkunden. Das in Mulda gebaute Wasserradmodell und seine Funktionsweise können den Besuchern helfen, technische Zusammenhänge besser zu verstehen. Und obwohl der Aufwand groß gewesen ist, um den künftigen Besucherbereich zu gestalten, sprechen die Mühlenbauer lediglich von einem kleinen Wasserrad, das in ihrer Werkstatt entstand.

In den vielen Jahren seines Handwerks hat Mühlenbauer Gottfried Schumann mit seinem Team schon so manches überdimensionale Rad gebaut. "Das größte in unserer Werkstatt gefertigte war 8,90 Meter im Durchmesser", erinnert er sich an ein zurückliegendes Projekt aus dem Bergwerksmuseum Straßberg im Harz. Denn die Schumann'sche Mühlenbauhandschrift trägt nicht nur die Reiche Zeche. Auch im Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz, in der Saigerhütte in Olbernhau, im Freibergsdorfer Hammer sowie im Eisenhammer in Dorfchemnitz drehen sich Muldaer Mühlenräder. Selbst die Mühlenanlage im Deutschen Museum in München und eine ähnliche Wasserradanlage im Technischen Museum in Wien auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern erlebten ihre Geburtsstunde in Mulda. Weit mehr als 120 Anlagen in den vergangenen drei Jahrzehnten waren es insgesamt.

Für Gottfried Schumann steht fest: Das alte Handwerk des Mühlenbaus soll im Bewusstsein der Bevölkerung bleiben, mit dem Ziel, die Wasserräder als technisches Denkmal zu begreifen und zu erhalten. (mit wjo)

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Foto zur Meldung: Modell für Reiche Zeche, Freiberg
Foto: Modell für Reiche Zeche, Freiberg

Brückenmühle Mühlheim / Main

(07.06.2019)

FAZ vom 07.06.2019

Foto zur Meldung: Brückenmühle Mühlheim / Main
Foto: Brückenmühle Mühlheim / Main

Rottluff-Mühle-Freie Presse Freiberg vom 30.01.2019

(30.01.2019)

Am 30.01.2019 erschien in der Freien Presse Freiberg ein Artikel über die Rottluff-Mühle Chemnitz und den Förderverein zur Mühle

Foto zur Meldung: Rottluff-Mühle-Freie Presse Freiberg vom 30.01.2019
Foto: Rottluff-Mühle-Freie Presse Freiberg vom 30.01.2019

Wasserrad in Lauf / Pegnitz

(20.08.2015)

Presseartikel zur Erneuerung des Wasserrades der Schleifschen Mühle in Lauf an der Pegnitz

 

20.08.2015 N-Land / Nürnberger Land  Link
     
     

 

Rad in Nidda

(11.03.2015)

Presseartikel in der Wetterauer Zeitung vom 11.03.2015 zur

Welle des Wasserrades am Ludwigsbrunnen ( Link ) 

Papiermühle "Alte Dombach"

(19.10.2012)

Verschiedene Artikel und Video vom "Kölner Stadtanzeiger" zu den Arbeiten an der Papiermühle "Alte Dombach" ( Link )

Deutsche Handwerkszeitung

(17.10.2012)

Artikel über Hans Karel, 45 Jahre im Mühlenbau tätig, in der Deutschen Handwerkszeitung am 17.10.2012  ( Link )

Krabat-Mühle Schwarzkollm

(11.06.2011)

Neues Wasserrad für Krabat-Mühle Schwarzkollm und Inneneinrichtung der Mühle

 

Lausitzer Rundschau 11.06.2011 Link
Lausitzer Rundschau   Link
     

 

Presseartikel zum Gradierwerk Bad Kreuznach

(28.03.2011)
Remechanisierung Gradierwerk Bad Kreuznach
     
10.04.2011 Artikel in der "Rhein-Zeitung" (Link)
     

Presseartikel in der Mitteldeutschen Zeitung

(14.08.2003)

Presseartikel in der Mitteldeutschen Zeitung vom 14.08.2003 zum Neubau des Wasserrades für die Hintere Mühle Deutschneudorf

( Link) 


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Deutscher Mühlentag - Wir öffnen für Besucher unsere Werkstatt Ab 11.00 Uhr musizieren die ... [mehr]
 
 

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