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Naturkinderhaus Mulda

Vorschaubild

Freier Träger: Kinderarche Sachsen e.V.

Straße zum Neubaugebiet 6
09619 Mulda/Sa.

Telefon (037320) 1266

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:
geöffnet Mo bis Fr von 06.00 bis 17.00 Uhr
Leiterin:Diplom-Sozialpäd. Andrea Dolatkiewicz

Foto Kinderarche Sachsen

Liebe Eltern,

für die Planung der Belegung und der entsprechenden Eingewöhnungszeiten in unseren Kindereinrichtung bitten wir um Ihre Anmeldung, falls Ihr Kind einen Platz in unserer Einrichtung benötigt.

Es wird gebeten, besonders Kindergartenplätze rechtzeitig anzumelden.

 

Antragsformulare zur Aufnahme in die Kindereinrichtung bitte hier klicken .... 

Jedes Kind ist bei uns willkommen

Im Naturkinderhaus Mulda können bis zu 108 Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt in einer Nestgruppe und weiteren altersgemischten Gruppen sowie bis zu 80 Hortkinder betreut werden. In Einzelfällen nehmen wir auch Kinder unter einem Jahr auf.

Überall Natur erleben

Mannifaltige Bezüge zur Natur, beispielsweise im nahe gelegenen Wald, durch Kooperation mit einem regionalen Bauernhof, durch bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln und das intensive Erleben der Jahreszeiten ermöglichen eine Sensibilisierung der Kinder für den Kreislauf des Lebens, für Nachhaltigkeit und für die Gesunderhaltung des eigenen Körpers.

Dem Kreislauf des Lebens auf der Spur

Die pädagogische Arbeit des Naturkinderhauses Mulda orientiert sich an den Jahreszeiten. Um den natürlichen Kreislauf des Lebens in den Alltag der Kinder einzubeziehen, schaffen wir innerhalb des Geländes sowie außerhalb im Wald und in der näheren Umgebung Anreize, diesem Kreislauf auf die Spur zu kommen. Außerdem prägen weltliche und christiliche Feste den Jahreslauf im Naturkinderhaus. Dazu arbeiten wir eng mit dem christlichen Kinderhaus Zethau zusammen.

Für einen guten Start in der Schule

Vorschulförderung verstehen wir als Förderung vom ersten Tag in der Einrichtung an. Um für die Schule - und die Gestaltung des Lebens - optimale Voraussetzungen zu schaffen, fördern wir das Selbstvertrauen der Kinder, üben soziale Kompetenzen und stärken die Wahrnehmung des eigenen Körpers und dessen Gesunderhaltung. Altersspezifische Angebote im letzten und vorletzten Jahr vor dem Übergang in die Grundschule fördern die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und schaffen opitimale Startbedingungen für den neuen Lebensabschnitt.

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Herzliche Einladung zum Krabbeltreff!

Wir laden alle Eltern mit ihren Kindern im „Krabbelalter“ (ab ca. 8 Monaten) in unser Naturkinderhaus ein.

Lernen Sie unser Haus kennen und kommen Sie in’s Gespräch mit anderen Eltern. Beim gemeinsamen Spielen und Singen können Ihre Kinder erste Kontakte knüpfen.

Wir treffen uns von 9.45 Uhr bis 10.45 Uhr im Spielzimmer der Nestgruppe „Sonnenstrahlen“.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Erzieherinnen

Frau Schlesier & Frau Schmieder

Termin im April: 09.04. und 30.04.2019

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Schließzeiten 2019

Brückentag nach Himmelfahrt: 31.05.2019

Sommerschließzeit (3. und 4. Ferienwoche) vom 22.07. bis 02.08.2019

Pädagogischer Schließtag 01.11.2019 (Brückentag nach Reformationstag)

Jahreswechsel 24.12. bis 01.01.2019

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 Chu, Chu, Wa, - Chu, Chu, Wa, - Chu, Chu, Wa, Wa, Wa

…viele Cowboys, Feen und Hexen waren zur Faschingssause da. Und dann hieß es: „

Auf die Plätze! Arme vor! Faust machen! Daumen hoch!...“ und zack schon tanzen 130 Grundschüler gemeinsam zum Auftakt und Ende der diesjährigen Faschingsfete in der Aula. Zwischendrin konnten sich die Kinder auf allen Etagen an verschiedenen Stationen ausprobieren. Da lagen Dosen werfen, Stuhlpolonaise und Stopptanz genauso hoch im Kurs wie Pfannkuchen essen und Pause an der Bar genießen. Als Höhepunkte konnten die Hortkinder nach dem Mittagessen ihre in den Ferien gebastelten Pinjatas zerschlagen, um an die Füllung zu kommen. Diese waren so gut geklebt, dass mehrere Schläge mit dem einfachen Kochlöffel gar nicht ausreichten.

Am Ende platzten alle 7 auf und das „Kaubonbonchaos“ war perfekt und die Freude riesengroß. Auf die Frage „Hat euch die Faschingsfete gefallen?“ schallte ein lautes „Ja“ durch das ganze Haus. „Und was war nun am Besten?“ Ein Zweitklässler fasst es so zusammen: „ Pinjatas, Dosen

werfen, Tanz, Fotos. Ach eigentlich Alles!“.

Und dank der Kooperation mit der Grundschule hatten die kleinen Narren nur 2 h Unterricht und somit eine wirklich tolle und lange Faschingsparty.

Auch im Kindergarten haben wir erstmalig Stationsbetrieb ausprobiert und unseren Kellergang zum Partyflur umfunktioniert. So konnten sich Tiger, Löwen, Katzen gut verteilen und nach Lust und Laune Tischtennissamba tanzen, Autos auffädeln oder Masken basteln. Nach der aufregenden Feier konnten sich so alle gut in ihre Gruppenräume zurückziehen und entspannen. Wir sind mittlerweile auch wieder gut erholt,

haben die Grippewelle hoffentlich überstanden und sind voller Tatendrang für die Gestaltung unserer Außengelände, sowohl in der Kita als auch im Hort.

Am 6.4. laden wir alle Horteltern zu unserem traditionellen Familientag ein. Diesmal wandern wir nicht weg, sondern wollen uns die Gummistiefel anziehen und gemeinsam unseren Acker vorbereiten. Die Bratwurst gibt es natürlich auch hier vor Ort. Die noch abgesteckte Wiese muss umgegraben werden, damit am 7.5. die erste Bepflanzung mit dem Team der Ackerdemia stattfinden kann. Danach heißt es dann wöchentlich mit den Kids „Nimm die Hacke in die Hand und an die Beete ran.“ Wir sind gespannt und freuen uns auf Unterstützung am 6.4..

Einen Monat später sind dann die Kitaeltern am 4.5. herzlich zum Frühjahrsgarteneinsatz eingeladen. Wir wollen gern erste Ideen zur naturnahen Gestaltung unseres Gartens mit großen Schritten in die Tat umsetzen. Erde auffüllen, Pflanzen die Erde bringen, Obststräucher und Büsche pflanzen, Kinderküche bauen sollen dabei die wichtigsten Stationen werden. Dafür brauchen wir möglichst viele große Hände und die kleinen

Buddelflinke können gerne mitgebracht werden. Das Samstagmittagessen ist dann mit Bratwurst abgesichert. Die Kinder arbeiten schon mal vor, säen Blumen aus und werkeln mit Frau Kolbe in der AG Basteln und bauen schon mal Wildbienenhotels.

Vorher benötigen wir derzeit ganz dringend zertifizierten Mutterboden, der günstig den Weg zu uns findet. Wer also jemanden kennt, der uns auf diesem Weg was Gutes tun möchte, der meldet sich gern nochmal. In diesem Sinne „An die Spaten los!“ und hoffentlich sind dann in der nächsten

Ausgabe tolle Bilder von den Arbeitseinsätzen drin. Wir freuen uns drauf.

Bianca Beyer und das Team vom Naturkinderhaus


Aktuelle Meldungen

Wissen Sie was ein Abstimmungs-Dings-Bums und WM-Team gemeinsam haben?

(10.10.2018)

Sie grübeln noch und kommen nicht darauf? Dann fragen Sie doch die Erzieherinnen vom Naturkinderhaus Mulda. Beides hat mit den Möglichkeiten, Kinder an Entscheidungen zu beteiligen, zu tun. Klar können die von uns betreuten Kinder selber aussuchen, was auf den Frühstücksteller kommt oder wieviel sie zum Mittag essen wollen. Sie haben Lieblingsspielzeug und wählen selbst, mit wem sie spielen möchten. Aber was ist mit dem Theaterstück für die Vorschüler oder das Motto vom Zuckertütenfest? Oft denken sich die Erzieherinnen tolle Sachen aus, bereiten vor, finden passende Termine für Aktivitäten und motivieren dann die Kinder. Das klingt eigentlich stimmig und praktisch im Alltag, aber reichte uns trotzdem nicht.

Warum nicht die Kinder fragen?!

Kinder wollen sich beteiligen, mitentscheiden und haben ein Recht auf Partizipation. Bei der Kinderarche Sachsen e.V. ist dies auch als Fachstandard für alle verbindlich geregelt. Im Naturkinderhaus Mulda haben wir unter anderem aus diesen Gründen im vergangenen Jahr zum Weltkindertag einen Vorschulrat ins Leben gerufen, der sich regelmäßig zur Kinderkonferenz trifft. Wünsche der Kinder, die dort angebracht wurden, wie zum Beispiel die Anschaffung von mehr Sandsieben, konnten wir schon problemlos umsetzen. Bei unseren Überlegungen, wie wir die Vorschüler noch stärker in Entscheidungen einbinden können, ist das "Abstimmungs-Dings-Bums" entstanden. Mit kleinen Steinchen konnten unsere Größten nach der ersten Kinderkonferenz demokratisch abstimmen, wer uns vom Theater Freiberg zur Instrumentenkunde besuchen soll. Jedes Kind konnte seine eigene Entscheidung treffen und das Ergebnis war für alle sichtbar und vor allen für die Kinder selber erkennbar, was gewonnen hat. So freuen sie sich jetzt auf den anstehenden Besuch der Schlaginstrumente im Vorschuljahr. Die nächste

Entscheidung wird dann wohl das Motto des Zuckertütenfestes sein. Bis dahin lassen sie uns einfach öfter mal die Kinder fragen, was sie zu einem Thema sagen. So entstand auch im Hortrat die doppeldeutige Abkürzung WM-Team. In seiner ersten Besprechung im neuen Schuljahr haben wir mit den Kids einen Namen für einen Aufräumdienst im Außengelände gesucht. Jede Klasse soll einen Monat lang die Verantwortung dafür übernehmen. Wir wollten gern einen cooleren Namen als Ordnungsdienst oder Gartentrupp. Haben Sie schon mal von der plastikfressenden Raupe gehört? Daniel aus der Klasse 4 hat dies und uns darauf gebracht mal zu googeln, wie diese denn heißt. Gesagt, getan und fortan nimmt das WM-Team im Hort seine Arbeit auf. Das "Wachsmotten-Team" ( so heißt die Raupe) wird dabei nicht nur Plastik aufsammeln, sondern auch Ordnung halten.

Das wir uns mit dem, was wir schon umsetzen oder haben, nicht zufrieden geben, wurde zum diesjährigen Weltkindertag deutlich gemacht. Bei einem halben Glas Wasser oder halben Tasse Kaffee haben wir zum "Hälfte-Tag" tolle Gespräche mit Eltern geführt. Ziel war es deutlich zu machen, dass uns die vielleicht im Herbst 2019 kommende Vor- und Nachbereitungszeit von 2 Stunden statt der geforderten 4 Stunden eben nicht reicht. Sachsen ist nach wie vor eines der Schlusslichter beim Betreuungsschlüssel und viele Eltern haben im Gespräch ihr Unverständnis darüber und Verständnis für uns zum Ausdruck gebracht. Danke für die anregenden Gespräche und die Bereitschaft, sofort etwas zur Unterstützung der Forderungen zur ständigen Verbesserung unserer Kitas zu tun. Wir werden dies aufgreifen und demnächst noch einmal auf sie zukommen. Aber jetzt müssen die Fotos der neuen Hortratmitglieder gedruckt werden. Der Artikel hier muss auch fertig werden. Hmm. Bloß wann? Während ich Frühstück mache oder während ich bei den Hausaufgaben helfe? Nein, da kann ich ja nicht, denn ich muss meine Kollegin vertreten, die zur Kur ist und die Beobachtungen aus der letzten Sportstunde müssen auch noch notiert werden. All dies ist im jetzigen Betreuungsschlüssel nicht vorgesehen. Lassen Sie uns weiter gemeinsam dafür einsetzen das auch diese mittelbare pädagogische Arbeit anerkannt wird.

Bianca Beyer und das Team des Naturkinderhauses Mulda


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